Sonntag, 15. März 2015

SuB Love. Glue

Vivien stellt auf ihrem Blog l0ve life jede Woche ein Buch von ihrem SuB vor:
Hier ist es egal, ob das Buch schon 6 Monate oder nur 6 Tage auf dem SuB liegt, wichtig ist, dass man sich überlegt, ob man das Buch überhaupt noch lesen möchte, und wie es sein kann, dass es nach dem Kauf nicht direkt gelesen wurde.
Die Idee, vergessene und vielleicht eher unbekannte Titel aus dem SuB vorzustellen, finde ich ganz gut – gerade, weil mein SuB wirklich schon etwas unüberschaubar ist. Noch, natürlich ;)

Als zweites Buch habe ich Glue von Irvine Welsh gewählt.

Irvine Welsh: Glue

Klappentext
Glue is the story of four boys growing up in the Edinburgh schemes, and about the loyalties, the experiences and secrets that hold them together into their thirties.
As we follow their lives from the ’70s into the new century—from punk to techno, from speed to Es—we can see each of them trying to struggle out from under the weight of the conditioning of class and culture, peer pressure and their parents’ hopes that maybe their sons will do better than they did. What binds the four of them is the friendship formed by the scheme, their school, and their ambition to escape from both; their loyalty fused in street morality: back up your mates, don’t hit women and, most importantly, never grass—on anyone. 
Wieso liegt dieses Buch auf deinem SuB? 
Es ist eines der zig Bücher, die mir mein spendier- und sammelfreudiger Nachbar geschenkt hat.

Wie lange liegt dieses Buch auf deinem SuB?

Keine Ahnung, wie lange ich dieses Buch schon habe, aber als ich mir 2011 Trainspotting kaufte, war es bereits da. Trainspotting habe ich bereits gelesen und fand es wirklich gut. Soweit ich weiß sind die Hauptfiguren in Glue auch in Trainspotting vertreten, aber eher als Nebenfiguren; oder ich verwechsle das und Glue ist so eine Art Prequel. Wäre jedenfalls klüger gewesen, beides nacheinander zu lesen.

Ich weiß nicht genau warum, aber ich liebe dieses Buch. Es ist gebraucht und ich weiß nicht, woher es kommt; ich halte es gerne in der Hand, es hat genau die richtige Größe, der kaputte Buchrücken ist ... ich weiß nicht, das Buch fühlt sich so an, als wolle es gelesen werden. {Hier spricht die verrückte Bibliophile.}

Die Innenseiten des Covers sind knallepink und jemand hat hereingeschrieben, wann und wo das Buch gekauft wurde, und auf der letzten Seite stehen einige Vokabelübersetzungen ins Italienische.
Keine Ahnung, wann ich das lesen werde, aber das Buch gebe ich garantiert nicht her.

Hörst du Musik, während du liest?

Eher nicht. Im Bus schon, wenn es zu laut ist, oder wenn sonst die Alltagsgeräusche zu laut werden. Ich kann zwar mit Musik im Hintergrund lesen, aber das beeinflusst meinen Eindruck vom Buch zu sehr. Manchmal verbinde ich noch Jahre später ein bestimmtes Lied mit einer bestimmten Szene aus einem Buch, obwohl die beiden nicht unbedingt füreinander geschaffen sind.

Kommentare:

  1. Der Klappentext klingt interessant. Ich mag solche Geschichten über Freundschaft und das Älterwerden - wenn es gut geschrieben ist. Das erinnert mich immer so an „Stand by me" von Stephen King oder „Sleepers" von Lorenzo Carcaterra.

    Handgeschriebene Notizen machen ein Buch wirklich einzigartig. Ich hätte es an deiner Stelle auch niemals weggegeben.

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  2. Hallo!

    Da hast du ein richtiges Buch mit Charakter ausgegraben, solche Schätze gibt es ab und zu. Ich habe eine uralte Ausgabe von "Der Pate" - hatte wahrscheinlich sogar mehrere Besitzer (von mindestens 2 Vorbesitzern weiß ich) und ich liebe dieses ramponierte Buch!

    Schönen Sonntagabend & liebe Grüße,
    Nicole

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  3. Huhu,

    da hast du ja wirklich ein Exemplar erwischt, das schon was erlebt hat! :-)

    Mich würde es nicht so ansprechen, fürchte ich, "Trainspotting" war schon nicht so meins... Aber trotzdem wünsche ich dir noch viel Spaß damit, wenn du es denn mal liest. ;-)

    LG,
    Mikka

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  4. Bonsoir, Cat.
    Ob die Welt mit Nachbarn wie dem Deinigen nicht deutweise eine bessere sein würde!? Jetzt mehr eine rhetorische Frage... :-)

    "Glue" ist mehr die Rückkehr des Autors zu Bühne & Figuren von "Trainspotting". Kein Prequel, Sequel oder sonst ein -quel. Beide Bücher dürften sogar ohne die Kenntnis des jeweils anderen zu lesen sein. Obschon selbiges den Reiz der Stories steigert.
    Vergleichbar mit den Filmwelten bei Hal Hartley oder Kevin Smith.

    Bücher, die gelesen werden wollen, sind ein eindeutiges Zeichen! :-)

    Yep - ich schreibe auch gern in meine eigenen Bücher Gedanken, inhaltliche Notizen & Querverweise - in der Regel mit Bleistift (der klemmt besser hinterm Ohr).

    bonté

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