Samstag, 1. November 2014

Begleittext November

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Wo ist die Zeit hin? Plötzlich war es kalt und ich hatte Lust auf Tee und Wolldecken und solche Sachen. Und unser Kerzenständer ist auch wieder im Einsatz.

Bücherleben

Im Oktober habe ich vor allem fleißig Bücher gekauft und getauscht: 15 Neuzugänge habe ich geschafft!
Gelesen habe ich sowohl Geliehenes als auch Eigenes:
Neuland betreten habe ich mit Horrorstör, einem Horrorbuch, das wie ein Ikea-Katalog aussieht. Große Freude hatte ich an Der Besuch des Leibarztes über die Regentschaft des deutschen Arztes Struensee in Dänemark und mit dem zweiten historischen Roman des Monats, Rausch von John Griesemer, wo es um die Verlegung des Transatlantikkabels geht.
Spontan aus der Bib mitgenommen habe ich Die Damen von Grace Adieu, das ich schon seit seinem Erscheinen (2005 oder so) lesen wollte.

Kommende Rezensionen

Susanne Clarke: Die Damen von Grace Adieu (viktorianisch mit einem Hauch Feenstaub)
Patrick Modiano: Horizont (französisch mit einem Hauch Geschichte)
Fannie Flagg: Grüne Tomaten (Frauenpower mit einem Hauch Harper Lee-Feeling)
John Griesemer: Rausch (historisch mit einem Hauch Verbotene Liebe)
Ella Maillart: Außer Kurs (kaleidoskopisch mit einem Hauch Arbeiterschweiß)

Novemberpläne

Anti-Age dem SuB: Nachdem ich letzten Monat kläglich an meinen Aufgaben gescheitert bin, gibt  mir meine Glücksfee für diesen Monat Iny Lorentz' Die Wanderhure zu lesen. Hoffentlich ist es gut.

Bonusaufgabe: Lies ein Buch von deienm Alt-SuB, das du nicht selbst gekauft hast.

Reread-ChallengeDas Abstauben macht Riesenspaß und ich habe noch weitere Kindheitsschätze zu heben. Im Oktober las ich Hokuspokus in der Nacht, Anton der Fliegenpilz, Julie von den Wölfen und bin auch mit Muss ja nicht jeder ein Held sein bereits fertig. So toll.

Für das 101 Fantasy Books-Langzeitprojekt liegen gleich drei Bücher auf meinem Nachttisch: Magician's Gambit (David Eddings), Die Frau des Zeitreisenden (Audrey Niffenegger) und da vor wenigen Tagen meine Vorbestellung von The Slow Regard of Silent Things ankam, muss das natürlich auch direkt gelesen werden! Das nennt man wohl anfängliche Begeisterung ;)


Beiträge im Oktober

Immer logger bleiben
Begleittext Oktober
Tough Traveling 2. Flüche
Emil und die Detektive. Buch, Fortsetzung und Film (1954)
Unterwegs auf der Buchmesse
Håkan Nesser: Kim Novak badete nie im See Genezareth
Der talentierte Mr. Ripley (Film)
Naturkunde (18). Soooo flauschig!
SuBKultur. Ich habe wieder zugeschlagen...
Der Quantenzauberer von Eoin Colfer
Tough Traveling 3. Elves
Winterkatzes Herbstlesen
Das 101 Fantasy Books Projekt
Horrorstör von Grady Hendrix
Shout-out 10/14 
Lama-Gif von Jakuto

Kommentare:

  1. Bore da, Cat.
    Intro.
    Weise gefragt, denn Zeit verrinnt uns durch die Finger beider Hände - oder sie zwängt uns in die Stasis einer Ewigkeit (Wartereien!). Seltsam, dabei sehen wir nur die Spuren der Zeit; nie sie selbst.
    Mir sind die warmen Tage auch lieber...

    Rezis.
    Viktorianischer Feenstaub hört sich doch interessierend an. Schließlich funktioniert die viktorianische Imm besonders gut wenn das Phantastische hinein lugt. Elfen im Garten, der Doctor auf Zeitreise, Steampunk oder absonderlichste Mordfälle - es paßt alles.
    "Grüne Tomaten" wirkt in der Vergangenheit weitaus kraftvoller & überzeugender, als in der "Jetzt"-Schiene. Im Film hätte ich gut darauf verzichten können.

    Sieh mich gespannt auf Deine Gedanken zu "Die Frau des Zeitreisenden".

    bonté

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    1. Beim Grüne Tomaten-Film hatte ich beim letzten Anschauen den gleichen Eindruck, obwohl ich die Schauspielerinnen liebe ist die Story irgendwie weniger mit den Erzählungen verknüpft. Da wurden ein paar Vereinfachungen an den falschen Stellen gemacht.
      Auf Die Frau des Zeitreisenden bin ich selbst sehr gespannt - ich habe keine Ahnung, was mich erwartet :)
      ...woher weißt du denn von meinen Walisischkenntnissen? Hab ich das etwa auch ausgeplaudert?

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    2. ...wenn ja, dann ist die Wahl eher unbewußt auf eine walisische Anrede gefallen. :-)
      Wobei die Sprache ja nicht die bekannteste aus der Ecke ist. Und ich kenne auch nur ein paar Brocken. Wie bist Du dazu gekommen?

      Bei mir dürfte das Momentum wohl Eve Myles gewesen sein. Besser gesagt Ihre Gwen Cooper aus "Torchwood". Wenn etwa Gwen Wales über die Severn-Brücke in Richtung England verläßt, mit den Worten "Laßt alle Hoffnung fahren". Da kommt einem die Historie spontan in den Sinn.

      O'r gorau...

      bonté

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    3. Ich hab das mal ein Semester an der Uni gemacht, als Linguistin war es einfach zu verlockend, mal was ganz anderes auszuprobieren. Sonst kann ich außer Japanisch und Englisch nur romanische Fremdsprachen. Aber das ist ein Sprachfreakproblem... Als nächstes will ich übrigens Niederländisch lernen, ist einfach zu putzig - ich glaube, meine Holländischkenntnisse übersteigen jetzt schon mein Walisisch. Eigentlich schade, aber aus dem Kurs habe ich eher theoretisches Wissen mitgenommen.

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    4. ..."nur" ist gut! Seit den Abenteuern eines Thomas Lieven, bin ich schwer beeindruckt von Leuten, die mehrere Sprachen beherrschen.

      Mein Interesse an (zB) Wales nähert sich mehr von der geschichtlichen Seite...

      Oyasumi nasai.

      bonté

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  2. Huhu,
    ein schöner Lesemonat - gespannt bin ich auf deine Rezis zu "Grüne Tomaten" und "Rausch". Schönes Wochenende und liebe Grüße
    Sabine

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    1. Beide Bücher haben mir auf ihre Weise sehr gut gefallen. Zum Glück, ich mag es gar nicht, meine negativen Eindrücke weiter zu geben und berichte lieber über Bücher, die mir gefallen haben. Das ist der Nachteil, wenn man an Challenges teilnimmt, die Rezensionen beinhalten...
      Dir auch ein schönes Wochnende! Bei uns scheint sogar die Sonne, Wahnsinn!

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