Donnerstag, 5. Juni 2014

TAG. Wie viel liest du?


Ker Stin hat mich getaggt! Dankeschön ;)

1. Wie erfährst du von Büchern, die du lesen möchtest?

Die meisten stehen schon lange in meinem Regal ;) Manchmal sehe ich auch was Nettes in der Bib. Leider bin ich erst seit Kurzem dazu übergegangen, Empfehlungen von Bloggern aufzuschreiben. Vorher sind die komplett untergegangen...
Ich lese gerne Bücher aus vergangenen Zeiten (*Ich kann tote Menschen lesen*) und kann mich also super an Leselisten à la 1001 books to read before you die halten. Aber bestimmt wird sich mein Leseverhalten nach dem Studium noch mal ändern. Dann lese ich vielleicht monatelang nur noch superneuen Trash, wer weiß :)

2. Wie bist du zum Lesen gekommen?

Als ich winzig klein war, haben mir meine Großeltern Märchen vorgelesen. Bei meiner Ma fand ich es allerdings immer viel cooler, wenn sie sich Geschichten ausdachte. Aber eigentlich war ich ein TV-Kind. Zumindest bevor ich lesen konnte. Danach ist mein Lesekonsum rasant gestiegen. Schon in der zweiten Klasse war allen meinen Freunden klar: Zum Geburtstag kriegt Cat ein Buch! Blöd, dass Kinderbücher immer so schmal sind. Ich weiß noch, dass ich am Abend meines zehnten Geburtstages schon drei der Geschenke durch hatte... (Ma: *schock* "Nur noch 8 Bücher? Wir müssen wohl nächste Woche wieder Geburtstag feiern?!")

3. Hat sich dein Buchgeschmack verändert als du älter wurdest?

Als Teenie habe ich SciFi verabscheut. Aber eher, weil ich es nicht richtig kannte. Das war meine Form der Auflehnung, denn ich bin damals auf Fantasy gestoßen und es passte zu mir. Bücher ohne Elektronik, super. Das erste Buch, dass ich unendlich oft gelesen habe, ist Der Brief für den König von Tonke Dragt und seine Fortsetzung, Der wilde Wald. Könnte ich immer noch lesen. Danach kamen dann Tolkien, David Eddings, Terry Pratchett und Harry Potter. Romane für Teenies, die das wahre Leben erzählen (sollen), fand ich immer doof.
Ich denke, ich habe früher einfach wahlloser gelesen, sozusagen alles, was ich in die Finger kriegen konnte. Jetzt habe ich eine genaue Vorstellung davon, was ich möchte. Außerdem habe ich aufgehört, meine Lieblingsbücher immer wieder zu lesen und bin dazu übergegangen, immer neue Bücher zu entdecken. Ob ich das damals aus Eskapismus oder aus Mngel an Lesestoff getan habe, weiß ich nicht.

4. Kaufst du regelmäßig Bücher, wenn ja, wie oft?

Kaufen eher selten (außer diesen Mai). Normalerweise finde ich alle paar Wochen was Gutes in einem Tauschregal oder mein Nachbar steckt mir was zu. Ich bin auch gerne in der Bibliothek, darum muss ich momentan nicht so oft zuschlagen ;) Im Buchladen gehe ich einfach entspannt durch die Regale, ohne etwas zu kaufen. Ist so, als würde ich alte Freunde besuchen, die allermeisten Bücher erkenne ich schon von Weitem. Das kommt durch sehr lange Übung ;)

5. Wie bist du zum Buchtuben/Buchbloggen gekommen?

Das ist auf meinem eigenen Mist gewachsen ;) Es kam einfach über mich. Genauer kann ich das nicht sagen.

6. Wie reagierst du, wenn du das Ende eines Buches überhaupt nicht ausstehen kannst?

Das kann sich schon mal negativ auf meine Wahrnehmung des ganzen Buchs auswirken. Zum Glück kommt das selten vor, aber wenn doch kann ich nicht mehr still sitzen, laufe auf und ab und fluche laut vor mich hin, bevor dann das Lamentieren anfängt... Was das angeht kenne ich nix. Aber im Endeffekt zucke ich mit den Schultern und hake die Sache ab (= stelle das Buch in's Regal). Das Ende ist nur eine Möglichkeit, mit dem Autor verschiedener Meinung zu sein. Viel mehr rege ich mich über sprachliche Sachen auf. Zum Beispiel, wenn in einem hochrenommierten Roman "Schild" im Sinne von "Schutzschild" von einem "das" angeführt wird. Da kommt bei mir sofort der Rotstift Bleistift zum Einsatz. Geht. Gar. Nicht.

7. Sei ehrlich: Liest du manchmal schon die letzte Seite, um zu wissen, ob es ein gutes Ende gibt?

Haha! Ich bin immer diejenige, die Freunden und Verwandten auf die Finger kloppt deswegen. Ne, kommt nicht in die Tüte. Was ich mache: Ich schaue mir die Struktur des Buchs an. Ganz unschuldig ;)

8. Hast du manchmal Leseflauten?

Bei mir geht's immer volle Fahrt voraus!

9. Passt sich deine Bücherauswahl an eine Jahreszeit/Fest/Ereignis an?

Ich glaube nicht. Allerdings ist der Herbst definitiv die beste Zeit für alles von Tolkien. Oh, à propos: Tolkiens Geburtstag am 3.1. nutze ich immer zum Durchblättern meiner Tolkienbücher und Lesen einiger Lieblingsstellen.


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Ich tagge:
http://carmens-leseecke.blogspot.de/
http://lesenundgrossetaten.blogspot.de/
http://lynes-books.blogspot.de/
http://neyasha.blogspot.de/
http://windsprecher.blogspot.com/

Kommentare:

  1. Das mit Tolkiens Geburstatg ist total lustig, weil ich bisher seine Bücher immer so um die Zeit gelesen hab (Dezember/Januar) aber nicht mit Absicht :D
    Schöne Antworten :)

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  2. Früher habe ich auch meine Lieblingsbücher immer wieder gelesen und könnte jetzt nicht mehr genau sagen, ob das zum Teil Lesemangel war oder manchmal auch einfach die Scheu, etwas neues zu probieren. Bei den altervertrauten Büchern wusste ich ja schon, was mich erwartet. ;-)

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