Sonntag, 29. Juni 2014

Lesemarathon #wklm2014. Tag 7

Schon wieder bin ich seit halb neun wach. Seltsam das.

Gestern habe ich doch nicht mehr mit Ugolino angefangen, sondern erst mal einen Lernplan für die nächsten Wochen aufgestellt und meinen Kalender auf die herannahenden Lernwochen umgestellt; es ist ein Blanko-Notizbuch, in das ich mir alles reinschreibe, deshalb konnte ich selbst einige Änderungen am Layout vornehmen :)

Heute also ein bisschen Drama, Baby: Ugolino. Zwei von fünf Aufzügen habe ich schon geschafft. Bei den Sturm und Drang Dramen muss man das ganze Rumgeheule der Helden schon mit Humor nehmen. Und hier wird gleich auf den ersten zwei Seiten wie wild geweint und sich umarmt.
Ugolino ist mit seinen drei Söhnen in einem Turm eingesperrt. Während die Söhne sich um eine Flucht bemühen, ist der Vater von Schuldgefühlen zerfressen, denn durch seine Fehler müssen seine Söhne leiden.
Die Geschichte stammt wohl aus Dantes Inferno, aber das habe ich nicht gelesen, also bleibt mir wenigstens ein bisschen Spannung erhalten. Auch wenn naturgemäß sowieso alle sterben müssen. Tragödie halt.

Um schon mal einen Rückblick auf die Woche zu wagen: Ich bin zwar zufrieden, trotz Masterarbeit und Radtour Der scharlachrote Buchstabe beendet und Wilde Reise durch die Nacht komplett gelesen zu haben (und heute noch den schmalen Ugolino), aber ich bin weder ordentlich zum Posten gekommen noch dazu, die Posts der anderen richtig zu lesen (und vor allem zu kommentieren). Das finde ich schade, denn der Austausch gehört ja zu einem Lesemarathon dazu. Die Woche war einfach chaotisch und das konnte ich besonders gut an meinem Blog-Verhalten festmachen :(

Update ~17:45
Ugolino ist tot, es lebe... aber nein. Ich sollte vielleicht demnächst erst die Forschungsliteratur lesen und dann den Originaltext, damit ich nicht die Hälfte verpasse. Obwohl das diesmal doch gut geklappt hat. Aber auf einer modernen Bühne kann ich mir dieses Gesülze nicht vorstellen.

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