Freitag, 25. April 2014

Rezi-Aktion. Die Schatzinsel von Robert Louis Stevenson

Die SchatzinselZum Welttag des Buches am 23.04. möchte ich jeden Tag dieser Woche eine Rezension in einer anderen Form posten. Meine Meinung zum Buch versteckt sich dabei vielleicht manchmal eher zwischen den Zeilen. 
Heute gibt es zum Schluss der Woche eine bildliche Darstellung von der von Harry Rowohlt gelesenen Fassung von Die Schatzinsel


Meine Zeichenkünste reichen nicht weit, aber es hat Spaß gemacht, das Bild zu konstruieren und zu überlegen, wie ich es am besten aufbaue. Allerdings würde ich nächstes Mal lieber während dem Lesen statt Notizen direkt "mitzeichnen", sodass meine Reaktionen deutlich herauskommen. Um die anzudeuten habe ich links in jedem Panel eine Herzleiste eingefügt. 
Ich habe versucht, nicht allzu sehr zu spoilern (auch wenn die Story heute ja schon fast zur Allgemeinbildung gehört). So wird man die zweite Hälfte der Seite nur wirklich verstehen, wenn man das Buch schon kennt. Wie gesagt, das mit den Bildrezensionen muss ich noch etwas verfeinern, also habt Nachsicht mit mir ;)

[Ich bin gerade an der Uni und kann das Bild nicht bearbeiten, vielleicht versuche ich später noch mal, die Farben zu verstärken.]
zum vergrößern anklicken
Das Besondere an diesem Hörbuch ist das Interludium "Eine Fabel. Die Figuren der Erzählung", das auf dem Höhepunkt der Geschichte eingefügt wurde, eine "Schreibübung" Stevensons, in der der Pirat John Silver mit dem loyalen Kapitän Smollett darüber, wer inwiefern böse ist und wen der Autor wohl lieber hat. An dieser Stelle sehr überraschend, aber auch unterhaltsam. 

Kommentare:

  1. Oh, "Eine Fabel" finde ich ja witzig! Aber passt es denn an diese Stelle - wegen der Unterbrechung der Geschichten - oder hätte man diese "Schreibübung" besser am Ende anfügen sollen?

    "Die Schatzinsel" habe ich als Kind gelesen und ich meine, ich hätte auch die Geschichte auch als Hörspiel auf einer LP. Ich erinnere mich an Yohoho und ne Buddel voll Rum! ;)

    Die Idee, die Rezension zeichnerisch zu präsentieren, finde ich wundervoll und gelungen!

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    1. Ich fand's genial. Genau an der Stelle muss sich nämlich auch der Leser endgültig entscheiden, was er von John Silver hält. Natürlich ist man erst mal überrumpelt, aber nach dem Buch käme diese Fabel eindeutig zu spät.

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