Montag, 31. März 2014

SuBKultur. Challenges, der liebe SuB und Lesefreude

Ein Viertel des Jahres ist vorbei, und wie viele andere bloggende Leseratten will auch ich hier zurückblicken: Was war in Januar, Februar, März 2014 los im Bücherregal?

Insgesamt habe ich 11 eigene Bücher gelesen und 8 andere; damit bin ich zufrieden: Ich kann nicht behaupten, mich in der eigenen Bibliothek verkrochen, aber auch nicht, den eigenen SuB ganz aus den Augen verloren zu haben. Trotzdem fällt das Ergebnis nicht so gut aus (da mein SuB eine wilde Angelegenheit ist, habe ich ihn immer im Blick. In der Zwischenzeit hatte ich Geburtstag, weshalb einige Bücher dazugekommen sind):

Der Stand zu Jahresanfang war: 187 ungelesene Bücher.
Neuzugänge: 11
gelesen: 7
Was bedeutet, dass ich noch 191 ungelesene Bücher habe...
Daran sollte ich dringend was ändern; bei näherer Betrachtung handelt es sich zwar bei einigen Büchern eher um Referenzwerke, aber dann sind es eben 160 statt 191...

So ein überquellendes Regal kann einen schon erdrücken. Aber ich möchte bis auf Weiteres alles zu behalten, was interessant aussieht. Ausmisten kann ich beim nächsten Umzug immer noch.

Anfang des Jahres beginnen auch die meisten Lesechallenges. Diejenigen, die mich besonders begeistern, sind (leider?) dafür mitverantwortlich, dass mein SuB bis in alle Ewigkeit vor sich hin gammelt. Denn ich finde, eine Challenge ist nicht sehr "challenging", wenn man nur lesen soll, was man auch so gelesen hätte. Die Herausforderung liegt doch gerade darin, etwas Neues auszuprobieren und über seinen Schatten zu springen. Darum liebe ich zum Beispiel die Literary Exploration Challenge, weil ich dadurch zwangsläufig zu Büchern greife, um die ich sonst einen Bogen mache. Und meistens bin ich dann positiv überrascht. Allerdings ist und bleibt es wohl die größte Herausforderung, den eigenen SuB zu eliminieren.

Abgesehen von den Challenges gibt es auch so genug verlockendes Lesematerial am Wegesrand, und das ist ja auch gut so. Aber so hat auch die Stadtbibliothek was davon; außerdem bin ich da sehr gerne, auch wenn's immer etwas heiß ist (seltsame Temperaturen, wenn man bedenkt, dass da Bücher gelagert werden). Und die Onleihe natürlich, die ich aber in diesem Jahr bisher kaum genutzt habe. Letztes Jahr war ich ganz verrückt danach ;) Kommt vielleicht noch.
In diesem Jahr habe ich bereits 7 neue Autoren entdeckt und alle waren es auch wert. Zum Beispiel war Virginia Woolf alles andere als leicht zu lesen, aber ich bin trotzdem froh, das mal ausprobiert zu haben. Von den meisten anderen Entdeckungen (Akiyuki Nosaka, James Bowen, Pearl S. Buck, Gillian Flynn) fehlen hier noch Rezensionen (kommen im April), aber schlechte Erfahrungen habe ich keine gemacht.
Challenges, bei denen ich mitmache

9/12 books

1/10 books

7/12 books
Literary Exploration (Easy): Es fehlen immer noch die Genres Graphic Novel, Science Fiction und Horror. Aber sie wird wohl im April fertig; danach beginnt die schwierigere Version der Challenge mit weiteren 12 Büchern.
Ein Jahr mit Nobelpreisträgern: Bei mir müsste das eher Einige Monate mit Nobelpreisträgern heißen, so spät habe ich angefangen. Gelesen habe ich zwar "schon" 2 Bücher, aber da nur rezensierte Bücher zählen, steht es für mich immer noch 1/10. Ziemlich mager, das wird sich aber ändern: Ab sofort werde ich einen Zahn zulegen. Immerhin konnte ich durch die Warmlaufrunde von 7 Days 7 Books ein Buch komplett lesen. Ich freue mich schon auf den großen Marathon im April und habe bereits eine Idee, was ich dann lesen will.
Buchverfilmungschallenge: Da bin ich doch zuversichtlich, dass ich die Deadline einhalte, auch wenn diesen Monat nichts dazu gekommen ist ;) Nächste Woche kommt übrigens meine wortreiche Rezension zu Stolz und Vorurteil.

Sobald ich einige Challenges abgehakt habe, möchte ich mich mehr auf eigene Bücher konzentrieren, und ich weiß auch schon, wie: Random Reads. Schande über mich, dass ich bisher nur eine Random Reads-Runde machen konnte. Ich fand das wirklich genial, blind ins Regal zu greifen. Immerhin habe ich dadurch Verlockung gelesen.

Außer den ganzen Challenges und Lesemarathons habe ich auch pro gelesenes Buch Geld gespart, ganze 4€, um genau zu sein, weil ich ja dachte, ich lese eh nur 52 Bücher. Jetzt werden es ein paar mehr, aber das ganze hält sich noch im Rahmen: 52€ sind bisher zusammen gekommen. Wenn ich so weitermache, habe ich am Jahresende über 200€ gespart! Mit dieser Summe könnte ich alles mögliche anfangen; nur keine neuen Bücher kaufen!

Mein Plan ist es, bis zum nächsten Vierteljahresrückblick mit allen Challenges bis auf die Nobelrunde fertig zu werden. Ich liebe es, meine Lektüre für eine gewisse Zeit vorauszuplanen, auch wenn ich den Plan öfters über den Haufen werfe ;) Wahrscheinlich werde ich auch für Prüfungen lernen müssen, aber ich bleibe mal zuversichtlich, dass das meine Leserei nicht allzu sehr stören wird.

Kommentare:

  1. Öhh... Ein Drittel? Das Jahr hat zwölf Monate, also sind drei davon ein Viertel...

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    1. Ach ja, vertippt. Konzentration ist halt nicht jedermanns Sache... ;)

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