Sonntag, 22. Dezember 2013

Jahresrückblick (4/4). Challenge Wrap-up und Adieu

Das war's! Weihnachten steht vor der Tür. Das Jahr ist damit offiziell beendet. In diesem letzten Post 2013 will ich mal sehen, wie meine zu Jahresende auslaufenden Challenges so vorangekommen sind, bevor ich mich in die Weihnachtspause verabschiede.

Das Regal (19/38)
Ich hatte keinen Moment angenommen, alle Bücher zu schaffen, vor allem nicht alle 13 Bücher von David Eddings. Die Hälfte erreicht zu haben ist vollkommen okay. Nichts womit ich angeben könnte, aber auch keine Niederlage gegen meinen SuB. Hauptsache er wird kleiner, nicht wahr?
Und das müsste er geworden sein, denn neu gekauft habe ich 8 Bücher, von meinen eigenen gelesen habe ich 32 (ohne Rereads). Trotzdem habe ich für 2014 kein Regal, denn sich für ein ganzes Jahr im Voraus festzulegen ist riskant. Stattdessen habe ich etwas anderes geplant: Ein monatliches Regal, das aber nicht nur dem persönlichen SuB-Abbau dienen soll, sondern auch Bibliotheksbücher enthalten wird. Ich suche noch nach einem passendem deutschen Begriff dafür...

Literary Exploration: Insane Challenge (36/36)
Das waren 36 Genres, von denen ich viele bisher nie gelesen hatte. Obwohl mich Steampunk und Graphic Novel schon lange gereizt haben, brauchte es eine Challenge, um mich zum lesen zu bewegen. So viel zur Nützlichkeit von Challenges. Ein einfach genialer Tripp.
Allerdings funktioniert der nur einmal richtig, fürchte ich, und außerdem will ich nicht noch mal einen Erotika-Roman lesen. Nicht wirklich.
Ich werde im nächsten Jahr wieder teilnhemen, aber an einer abgespeckten Variante, die trotzdem noch genug interessante Genres zu bieten hat. Ich fange mit der Easy Challenge (12 Bücher) an und schaue dann, ob es noch für weitere 12 reicht, sodass ich flexibel bleibe. Die Insane Variante mit 36 Büchern lässt sich jedenfalls nicht mit meinem "maximal 52 Bücher"-Ziel vereinbaren.

Die Buchverfilmungschallenge und Nobelpreisträgerchallenge sind ja noch in vollem Gange. Ich hoffe, ich krieg das mit der letzteren hin ;)

So, das war's. Der letzte Post des Jahres ist geschrieben. Jetzt bleibt mir nur noch eins, bevor ich mich in meine winterliche Blogpause (bis zum 3.1.) zurückziehe:
Ich wünsche allen eine geruhsame Zeit mit Freunden und Familie, gute Bücher, Tänze im Schnee (der hoffentlich noch eintrudelt) und einen fetzigen Jahresübergang.

Adieu mit einem Rag:

Dienstag, 17. Dezember 2013

Rezension.High Fidelity oder Warum Männerromane besser sind

Als ich dieses Jahr Schokolade zum Frühstück las, war ich leicht entsetzt. Das sollte also der legendäre Frauenroman sein? Ein ungebildetes Weib lernt über ein Jahr verteilt nichts, außer, dass man manchmal nicht will, was man braucht, es aber dann netterweise dennoch bekommt.

High Fidelity.Als perfektes Kontrastprogramm nun also High Fidelity von Nick Hornby, der Romane für Männer schreibt (die dann für ein weibliches Publikum zurecht gestutzt verfilmt werden. Aber davon ein andermal).

Laura hat Rob verlassen, und Rob kommt nicht so gut damit klar, wie er es gerne hätte.
Sein Hauptproblem: Er will sich nicht festlegen lassen, sich "Chancen freilassen", obwohl er sie, wie Laura richtig erkennt, genau dadurch verstellt.

Am Anfang demonstriert der noch 35-jährige Rob, wie sehr er Laura nicht vermisst, indem er die 5 schlimmsten Schlussmachaktionen in seinem Leben auflistet und Laura ist nicht darunter. Man ist begeistert von dieser unglaublich erwachsenen Schlagfertigkeit - dem Leser ist sofort klar, was Sache ist.
Rob ist ein Miesepeter, der sich in seinem Leben unwohl fühlt, aber nicht recht weiß, warum. Sein Plattenladen und die zwei 'Soziallegastheniker' von Mitarbeitern, seine Eltern, seine Wohnung: Nichts ist ihm gut genug, aber er tut auch nichts dagegen.
Als Rob entdeckt, wer Lauras Neuer ist, beginnt er, langsam aber sicher durchzudrehen. Jetzt erst merkt er, dass ihm Laura etwas bedeutet, dass sie sich zwar auf unangenehme Weise weiterentwickelt hat (im Gegensatz zu Rob, der immer und ewig derselbe bleibt), das ihn aber nicht davon abhält, sie weiterhin zu brauchen, zu begehren, zu lieben (auch wenn ihm auch hier nicht genau klar zu sein scheint, wieso).

Der Roman ist aus Robs Perspektive geschrieben und an eine größere unbekannte Leserschaft gerichtet (so wie zum Beispiel Die neuen Leiden des jungen W. von Ulrich Plentzdorf, eine Erzählform, die ich sehr mag, aber nur vom männlichen Autoren kenne).
Was Rob denkt, kriegt man ungeschminkt vorgesetzt. Das ist sehr oft lustig und immer unterhaltsam, denn so lernt man Rob in Reinform, in seiner pubertären Art, kennen: Wer würde nicht lieber schmollen, als ein Problem anzugehen und die eigene Mitschuld einzugestehen? Aber die erste, unverstellte Reaktion ist das Schmollen.
Im Gegensatz zu Schokolade zum Frühstück, das manchmal nur peinlich und anstrengend war und wo der Humor meist an mir vorbeiging, konnte ich hier über alle und mit allen Figuren lachen.

Rob: Wie kannst du Art Garfunkel und Solomon Burke mögen? Das ist, als würdest du sagen, dass du die Israelis und die Palästinenser unterstützt.
Laura: Weil Art Garfunkel und Solomon Burke Pop-Musik machen.

Es gab aber auch eher nachdenkliche Stellen, die trotzdem nicht schwermütig waren.

Ich meine nur, dass ich sie nicht seit ewig kenne, was also mache ich in ihrem Bett? Es gibt doch gewiss einen besseren, sichereren, freundlicheren Ort für mich als hier? Aber ich weiß, dass es den nicht gibt, im Augenblick nicht, und das ängstigt mich zu Tode.
(ein wahrhaft lichter Augenblick im Leben des Rob Fleming)

Mir ist alles klar, wenn es erst mal passiert ist - was Vergangenheit angeht, bin ich richtig gut. Es ist die Gegenwart, die ich nicht verstehen kann.

Wenn das widerspiegelt, was Männer so im Allgemeinen denken (beziehungsweise wie sie denken), dann würde ich gerne mal wie Mel Gibson in Was Frauen wollen Mäuschen spielen.

Ein sehr ehrliches Buch, das außerdem sehr lustig ist. Es gibt einige sehr britische Anspielungen auf Schauspieler, die man hierzulande nicht kennt, aber das muss man auch nicht - der Kontext gibt einem immer klar zu verstehen, was hier gemeint war. Außerdem haben die Übersetzer einen kleinen erklärenden Anhang hinzugefügt.

Nick Hornby, der mich in der Schule mal mit Fever Pitch gequält und fasziniert hat (eine Kombination, die äußerst selten ist), hat einen unverwechselbaren Erzählton, sein Stil ist flüssig wie man es selten sieht. Ich finde auch faszinierend, wie man so gut unterhalten werden kann ohne das Gefühl zu bekommen, ein Buch für das reine Vergnügen in Händen zu halten. Also eine einzigartige Mischung aus U und E vielleicht, auch wenn es deutlich mehr U ist. Aber auf diese Unterscheidung legt gerade Hornby gar keinen Wert. Ich wünschte, das könnten wir in Deutschland zum Grundsatz machen. Gute Literatur kann auch Spaß machen.

Sonntag, 15. Dezember 2013

Jahresrückblick (3/4). Gute Vorsätze und so

Das Jahresende rückt immer näher und nachdem ich an den letzten beiden Adventssonntagen 2013 habe Revue passieren lassen, möchte ich dieses Mal davon schreiben, was ich aus diesen Leseerfahrungen für's nächste Jahr gelernt habe und was sonst noch so anfällt.

Im nächsten Jahr möchte ich etwas seltsames ausprobieren: Weniger lesen. "Schockschwerenot" geht es durch die Reihen. Doch nein, nein - ich bin nicht wahnsinnig geworden. Im Gegenteil, ich bin zur Besinnung gekommen. Lesen ist in den letzten Jahren eine Art Sport geworden: Man zählt Seiten und versucht, möglichst viel zu 'schaffen'. Es gibt Wettbewerbe und auch Preise zu gewinnen.
Versteht mich nicht falsch, Challenges sind toll, genauso wie alles andere, was Menschen zum Lesen bringt. Aber ich möchte bewusster lesen und außerdem mehr Zeit für's Studium haben, dessen Ende sich in die Länge zieht.
Also ist mein Jahresziel für 2014: Nicht mehr als 52 Bücher, für jede Woche eins. Das ist alles andere als ein Leseexil. Ich freue mich auch darauf, mehr selber schreiben zu können.

Weniger Bücher zu kaufen hat in diesem Jahr sehr gut geklappt. Das verdanke ich meiner langsam erwachsenen Erkenntnis, dass es viele Orte gibt, an denen man umsonst Bücher bekommen kann (Bibliotheken, Tauschregale in Cafés). Ja gut, und dem Platzmangel in meinen Regalen. Auch das. Aber mein "Das krieg ich in der Bib umsonst"-Gefühl ist wirklich entlastend; so wächst nur der SuB 'im Kopf', nicht aber der physische zuhause. Immerhin.

Man sieht schon am Rückblicklogo: Ich bin in Umgestaltungsstimmung. In der Weihnachtswoche will ich hier ordentlich umdekorieren. Abgesehen davon ist hier nach dem nächsten und letzten Jahresrückblickpost erst mal Zappenduster, und zwar von 23.12. - 03.01. Was dann im neuen Jahr hier passiert, erfahrt ihr, wenn es soweit ist ;) Vorher brauche ich jedenfalls mal eine Blogpause.

Unglaublich, dass Weihnachten schon in einer Woche ist! Ich habe immer noch nicht alle Geschenke. Ich hoffe, ihr seid besser organisiert und wünsche einen gemütlichen dritten Advent!

Donnerstag, 12. Dezember 2013

Rezension. Widdershins von Charles de Lint

Widdershins (Newford, #16){Dieses Buch hat mir jemand von seinem Kanadaurlaub als Geschenk mitgebracht. Ich zitiere also aus einer englischsprachigen Ausgabe.}

Widdershins ist die Richtung, die man einschlägt, um nach Faerie zu gelangen, in das Feenreich. Man geht gegen den Uhrzeigersinn um einen bestimmten Gegenstand - "walking widdershins".
In diesem Roman springen eine große Menge an Figuren zwischen den Welten hin und her, und es gibt nicht nur die Menschenwelt und Faerie, sondern auch Taschenwelten, die sich dazwischen verstecken. Abgedreht? Es kommt noch besser.

Lizzie trifft in der Einöde auf eine Gruppe "bogans" (Zwergenartige), die eine "cerva" (Hirschartige) getötet haben. Weil sie sie anständig begräbt, nachdem sie die bogans vertreiben konnte, erscheint ihr der cerva-Vater, der das Oberhaupt seines Stammes ist, und dankt ihr. Doch ab sofort sind ihr die fiesen bogans auf den Fersen.
Währenddessen steht Geordie an einem Wendepunkt in seinem Leben: Der Geigenspieler (natürlich Irish Folk, es ist immer Irish Folk) stellt fest, dass die Feenkönigin, die seine Geliebte war, ihn die ganze Zeit mit Hilfe von Zaubern an sich gebunden hat. Außerdem kommt er langsam zu dem Schluss, dass es doch nicht so spießig wäre, dauerhaft in einer Band zu spielen, vielleicht sogar ein bisschen Geld über Plattenproduktion zu verdienen.
Jilly wiederum, eine Freundin Geordies, ist seit einem Unfall "the Broken Girl" und sitzt im Rollstuhl. Die Malerin kann die Bilder in ihrem Kopf wegen eines Tremors in der Hand nicht mehr ausführen, was sie sehr mitnimmt.

Als die bogans Lizzie in ihre Welt entführen und gleichzeitig Jilly aus ihrem Bett verschwindet, beginnt eine große Such- und Rettungsaktion, in die Mensch und Faerie gleichermaßen involviert sind.

De Lint liefert starke Urban Fantasy. Da laufen Elfen in Baggy Pants umher und halten in der Mall ihren Hof. Und es gibt die kleinen treekin, die sich immer mehr Technik einverleibt haben, so dass einige zu techno treekin geworden sind und komplett aus SD-Chips, iPods und Kabeln bestehen. Es gibt auch alte Geister, die schon vor den Einwanderern da gewesen sind, Büffel, die cerva, und natürlich Raven, der die Welt geschaffen hat, sich aber nicht recht daran erinnern kann.

Ich hatte einige Probleme mit dem Buch, obwohl es mich nicht langweilte. Urban Fantasy ist einfach nicht mein Ding, was ich wusste, aber nicht der liebe Mensch, der mir das Buch geschenkt hat.
Der Autor Charles de Lint scheint in Kanada sehr bekannt zu sein. Dies ist der 16. Band in einer Serie. Da ich die restlichen Teile nicht kenne, hatte ich erst die Befürchtung, nicht in die Story reinkommen zu können, aber der Einstieg wird einem wirklich leicht gemacht und die Teile scheinen mehr oder weniger selbständig zu sein. Zwar tauchen ab und zu mal Referenzen auf andere Geschichten auf, aber man hat nie eine wichtige Wissenslücke, wenn man das dazugehörige Buch nicht gelesen hat. Das war also nicht das Problem, im Gegenteil, ich mag es, wenn andere Geschichten nur angedeutet werden. Das gibt einem Buch mehr Tiefe und wirkt 'echter'.
Nein, was mir beispielsweise nicht gefällt ist, wenn ständig Leute sterben und dann wieder zum Leben erweckt werden. Ich weiß, Märchenelement und so, aber muss man das so ausreizen? Irgendwann wirkt so ein Tod dann nämlich nicht mehr. Dann denke ich nicht an den schlimmen Umstand, dass gerade eine Hauptfigur ausradiert wurde, sondern nur noch: "Ach ja, was soll's, das kommt sicher wieder in Ordnung." Das kann doch nicht sein, was ein Autor sich wünscht.
Unschön sind auch die vielen Figuren; das ist wohl der Nachteil, wenn man zuerst Band 16 liest ... Wobei die Anordnung der Geschichten scheinbar eher wie bei Terry Pratchetts Scheibenweltromanen sind, also die Bände nicht chronologisch geordnet sind, sondern nur im selben Universum mit wiederkehrenden Figuren spielen. Also werte ich das nicht negativ.
Stattdessen fällt aber das Reflektieren ins Gewicht. So was kann sich echt ziehen, gerade mein englischer Geduldsfaden ist noch kürzer als mein deutscher - ich weiß, not very british. Da habe ich dann doch hier und da ein ganz klein wenig abgekürzt - bei 560 Seiten Gesamtlänge kann man sich das auch mal erlauben.

Was man de Lint wirklich zugute halten muss ist seine ausgeklügelte Mythologie. Er verwebt irische und indianische Sagen zu einer komplexen Welt mit festen Regeln und Beziehungen.

Kennt irgendwer vielleicht Charles de Lints Bücher? Ich würde gerne andere Meinungen dazu hören, aber meines Wissens gibt es bisher keine deutsche Übersetzung seines Werks.

Dienstag, 10. Dezember 2013

Buchverfilmungschallenge: Das letzte Einhorn. Buch & Film

Das letzte Einhorn lebt allein im Wald in Frieden mit sich und der Welt. Doch ein Gespräch unter Jägern raubt ihm den Seelenfrieden: Die zwei unterhalten sich darüber, ob es überhaupt noch Einhörner gibt, nicht ahnend, dass eines von ihnen sie hören kann. So fragt sich das Einhorn selbst, ob seinen Artgenossen etwas zugestoßen ist, denn es erträgt den Gedanken nicht, das letzte seiner Art zu sein. Es macht sich auf deie Suche nach den anderen Einhörnern und findet dabei die Hilfe eines Zauberers, der nicht zu seiner Magie finden kann, einer Frau, die schon längst verblüht zu sein scheint und eines Prinzen, den man erst zum Leben erwecken muss.

Peter S. Beagle ist mit Das letzte Einhorn ohne Frage eine außergewöhnliche Geschichte gelungen, die einem gleichzeitig fremd und vertraut erscheint. Die Sprache ist sehr ausgewählt und lyrisch mit Wendungen, die tatsächlich originell und überraschend sind, ohne erzwungen zu erscheinen.

Doch nicht nur die Sprache hat mich - inzwischen zum zweiten Mal - fasziniert und begeistert, auch Handlung und Figuren sind absolute Originale, kein Klischée stört hier und jede Figur hat ihre eigenen Geheimnisse und Gedanken. Auch ist niemand nur gut oder nur böse.

Vielleicht kennt man hierzulande eher den Film als das Buch, und auch ich bin mit den weihnachtlichen Ausstrahlungen im Fernsehen aufgewachsen. Aber während der Film dem Buch in den Details unglaublich nahe treu bleibt, verliert das 'große Ganze' dabei. Einzelne Einstellungen ergeben erst tieferen Sinn, wenn man die dazugehörigen Textstellen kennt. Die Charaktere im Film sind auch schwieriger nachvollziehbar ohne das Buch. Alles Erklärende fällt einfach weg. Zum Beispiel werden wortlose Reaktionen der Figuren zwar übernommen, aber nicht erklärt, was dabei in ihren Köpfen vorgeht. Ich denke, eine gute Verfilmung nimmt nicht nur das im Buch visuell schon Bestehende und lässt es für die Leinwand Wirklichkeit werden. Eine gute Literaturverfilmung muss auch einen Weg finden, das nicht Darzustellbare zu vermitteln und erläuternde Passagen des Textes (so zum Beispiel Gedanken der Figuren, Beschreibungen) geschickt einzuweben oder durch etwas zu ersetzen, das denselben Effekt hat, also dasselbe Verständnis beim Zuschauer erweckt wie es das Lesen des Textes täte. Ein grundlegender Teil dessen ist die Stimmung des Textes. Aus einem spannenden Roman einen nicht  spannenden Film zu machen würde den Film schon zum Scheitern verurteilen.
In Das letzte Einhorn ist die Grundstimmung eine von poetischer Sehnsucht. Kein Charakter ist vollends glücklich, sie tragen alle eine Schwere in sich. Im Film geht das ein wenig verloren, aber nicht ganz. Ich versuche, den Film als Kunstwerk ernstzunehmen und nicht als Kinderfilm abzustempeln. Die verstörenden Teile der Geschichte werden immerhin nicht ausgespart, auch bin ich erstaunt, wie viele Szenen nicht rausgekürzt wurden. Was komplett fehlt ist die Begegnung mit dem Menschen, die in unmittelbarer Nähe von Haggards Schloss in Hagsgate wohnen. Aber diese egoistischen Menschen finde ich selbst als Erwachsene sehr schwer nachvollziehbar. Auch denke ich hätten sich dadurch Längen in den Film geschlichen. Ich kann vollkommen verstehen, warum man das gestrichen hat. Wo mir die Kürzungen am schmerzlichsten auffallen ist bei Schmendrick. Im Film bleibt sein Schicksal etwas obskur, man erfährt nicht, was mit seiner Magie ist und warum er so jung aussieht und sich so alt verhält.

Besonders an dem Film ist meiner Meinung nach vor allem der tolle Soundtrack. Jimmy Webb hat prägnante und passende Musik für die Geschichte gefunden und America sind genau die richtige Wahl für die Songs. Ihre Akkorde sind immer voll Schatten und Licht, genau wie Das letzte Einhorn selbst.
Mit Alan Arkin, Christopher Lee, Jeff Bridges, Mia Farrow und Angela Lansbury kann sich der Cast auch sehen lassen.

Obwohl ich mit dem Film aufgewachsen bin und das Buch erst als Teen gelesen habe, werde ich immer dem Buch als Kunstwerk den Vorzug geben. Allein die Sprache ist das Lesen wirklich wert.

Die Übersetzung von Jürgen Schweier ist hier und da schon etwas angestaubt. Wenn die Blätter "gülden" fallen und das Einhorn von niemandem erblickt "ward", dann klingt das schon etwas sehr antiquiert, wenn auch eine poetische Sprache angebracht ist. Und wem es nicht gefällt, dass ein Einhorn hier mit "das" bezeichnet wird, dem empfehle ich das englische Original; dort hat man es mit einer "she" zu tun.
Die Verfilmung ist fester Bestandteil meiner DVD-Sammlung, also muss ich wohl nicht erklären, dass ich auch ihn mag. Und der Soundtrack ist einsame Spitze.

Montag, 9. Dezember 2013

Book Playlist Challenge Day 30: Choose a genre/theme day! Choose among any of the aforementioned music genres and list a prompt and book under that theme. (Experimental)

Wie wäre es mit Evergreen: Ein Buch, das ich als Erwachsene genau so liebe wie als Kind?
Dann ist die Antwort Peter Pan.
Meine erste Ausgabe war wunderschön illustriert von Anne Graham Johnstone. Der Text war interessanterweise "für Kinder nacherzählt". Auch ein Hinweis auf die Universalität der Geschichte.

Das Buch enthielt auch eine Karte vom Niemalsland und hat meine Fantasie befeuert. Ich habe das Buch immer noch greifbar an meinem Bett. Interessanterweise habe ich zwischen dem Disneyfilm und dem Buch immer strikt unterschieden, die beiden Versionen niemals miteinander in Verbindung gebracht. Es waren für mich zwei unterschiedliche Geschichten.


Peter Pan war auch das erste Buch, das ich selbst gebunden habe - auf Englisch, wegen des Copyrights auf den Übersetzungen.
Das war nur eine Übung und ist bei weitem nicht mein schönstes Buch, aber ich habe es komplett selbst gemacht. In dieser 'Ausgabe' habe ich das Buch dann auch auf Englisch gelesen.

Peter Pan hat wirklich für jede Altersgruppe etwas zu bieten. Wenn ich als Kind fasziniert von dem fernen Nimmerland und den zahllosen Abenteuern war, mag ich heute die schöne, traurige Vorstellung eines Jungen, der Wendy, die verlorenen Jungen und auch Hook bald vergessen haben wird, weil er ewig jung ist und Erinnerungen ihm nicht wichtig sind.


Damit ist die Book Playlist Challenge fertig und bestanden! Jippie.

Sonntag, 8. Dezember 2013

Jahresrückblick (2/4). Das Jahr in Büchern

An den Adventssonntagen möchte ich herausragende Ereignisse rekapitulieren, meine persönlichen Lieblingsbücher und weniger tolle Leseerlebnisse versammeln, bevor ich die Blogpläne für das kommende Jahr fasse.

Ich hoffe, ihr hattet einen schönen Nikolaustag und habt Xaver gut überstanden! Bei uns hat man praktisch nix davon gemerkt.
Heute also meine Höhen und Tiefen in Büchern. Lustigerweise sind jeweils genau 10 Bücher zusammen gekommen ;)

Top
Wirklich positiv überrascht hat mich Interview mit einem Vampir und auch Der Göttweiger Trojanerkrieg, weil das ja nun ein 800 Jahre altes Versepos ist. War aber unglaublich lustig (wenn auch unfreiwillig). Richtig weggesaugt habe ich Ready Player One und Das Schicksal ist ein mieser VerräterIwein Löwenritter und Dame, König, Ass, Spion habe ich direkt nochmal mit meinem Freund zusammen gelesen. Sonstige Höhen des Jahres: Der AnschlagDie schwarze Dahlie, Die Straße,  Die Kerze im Wind.

Flop
Obwohl ich es auf Englisch und Deutsch versucht habe: Jane Eyre war wohl nicht, was ich erwartet hatte. Es tut mir wirklich leid, weil so viele Menschen dieses Buch lieben, aber ich fand es etwas zu unbestimmt.
Schokolade zum Frühstück: Ein Experiment, das fehlschlug.
Außerdem reihe ich mich in die kleine Gemeinschaft derer ein, die Tintentod doof finden. Leider. Ich war bereit, es zu lieben. Autsch.
Weitere Fehlgriffe: World War Z, Der Fürst der Finsternis, Wölfe, Hoppe, Das Fehlerchen, 1Q84, Schiffbruch mit Tiger.

Ehrenvolle Erwähnungen
Eine Freude für die Ohren: Pinocchio gelesen von Konrad Beikircher.
Eine Freude für's Auge: Hilda and the Midnight Giant.

Book Playlist Challenge Day 29: Name a book you've read that was all kinds/levels of weird - good or bad. (Stoner Rock)

House of Leaves
... was ist Stoner Rock? Naja.
Das Haus / House of Leaves ist mit Sicherheit das selsamste Buch, was mir je untergekommen ist. Ein unzuverlässiger Erzähler, versteckte Hinweise im Text, zerfasernde Fußnoten und zuletzt ein auseinander fallender Text ... Dieses Buch ist weniger ein Roman als ein Kunstwerk. Faszinierend über alle Maße genauso wie verwirrend und irgendwie unvollständig.

Samstag, 7. Dezember 2013

Book Playlist Challenge Day 28: Name a book with a nostalgic or feeling of home. (Country)

Anne auf Green GablesAnne of Green Gables. Ein besseres Zuhause kann ich mir nicht vorstellen. Als Kind habe ich mir vorgestellt, wie es wäre, mit Anne befreundet zu sein. Wir hätten so viel Spaß gehabt! In Deutschland ist die kleine Anne leider wenig bekannt, in ihrer kanadischen Heimat wird sie dagegen verehrt.

Anne ist ein fantasievoller Rotschopf, ein Waisenkind, das den Alltag der alten Cuthbert-Geschwister gehörig durcheinander bringt. Dabei wollten sie doch eigentlich einen Jungen adoptieren, damit der gute Matthew im Alter eine Hilfe auf dem Feld hat... Die Geschichte spielt um 1900 auf Prince Edward Island. Die Cuthberts leben in einer kleinen Gemeinde, alles ist sehr ländlich und naturbelassen, es gibt eine Sonntagsschule und Picknicks (in diesem Buch wird so verdammt gut gekocht!). Und zu jeder Gelegenheit eckt Anne an und gerät in Schwierigkeiten.

Freitag, 6. Dezember 2013

Book Playlist Challenge Day 27: Name a book that blew your mind. (Rock or Heavy Metal)


Da muss ich noch mal auf Tolkien zurückkommen. Aber nicht noch mal Der Herr der Ringe, sondern Das Silmarillion. Ich war ja schon ziemlich von den Socken wegen Ersterem, aber was im Hintergrund der Ringstory noch so alles zu entdecken war, hat wirklich gereicht, mich umzuhauen. Zwar kann man Das Silmarillion nicht mal eben gemütlich lesen, ich habe mich mit 15 schon etwas durchgequält, aber es ist absolut faszinierend, was ein Mensch alleine in seiner Fantasie (er)schaffen kann, wenn er nur genug Durchhaltevermögen beweist und sich hundertprozentig treu bleibt. Tolkien hätte nie gedacht, dass es ein Publikum für seine Mittelerde-Genesis gibt und für all die Geschichten vom Anfang der Welt. Er hat sie für sich selbst zu seiner eigenen Freude aufgeschrieben. Und das ist vielleicht das Erstaunlichste und Schönste daran.

Das Buch passt noch auf andere Weise auf die Aufgabe: Meine Ausgabe ist eine etwas dubiose nicht lizenzierte Übersetzung aus DDR-Zeiten. Wer dahinter steckt wurde nie geklärt. Der Verlag nennt sich "Die Drei" und hat anscheinend nur dieses Buch verlegt. Und natürlich übersetzt. Als ich das herausfand versuchte ich das Buch zurück zu verfolgen, aber derjenige von dem ich es hatte sagte, er habe es definitiv in Westdeutschland gekauft.

Donnerstag, 5. Dezember 2013

Book Playlist Challenge Day 26: Name a book that you would like to see turn into a musical (or one that would seem fun as a musical).

Dead Poets SocietyIch bin nun wirklich kein großer Musical-Fan. Mir liegt nichts daran. Einige besondere Erinnerungen verbinde ich mit Miss Saigon, aber sonst bin ich was Musicals angeht eher ein unbeschriebenes Blatt.
Wenn ich nun ein Buch auswählen soll, muss es mit großen Gefühlen und einer Message daherkommen. Vielleicht Dead Poets Society. Rebellische Lehrer und Schüler gegen den Rest der Welt - klingt nach Stoff für ein Musical. Wer weiß, vielleicht gibt es das schon, aber ich werde jetzt nicht danach suchen ;)
Das Buch hat mir gefallen, aber den Film fand ich zu schnulzig. Ich glaube kaum, dass ein Musical das retten könnte, aber wer weiß?

Mittwoch, 4. Dezember 2013

Book Playlist Challenge Day 25: Name a book you've read in the past that still remains with you today. (Old School)

The Lord of the RingsGanz klar: Der Herr der Ringe. Hat mich beim ersten Lesen auf eine Weise ergriffen, die selbst ich olle Leseratte nicht kannte. Ich lese das Buch immer auf die eine oder andere Art in verschiedenen Sprachen und Medien. Es ist das einzige Buch, das ich in vierfacher Ausführung besitze (deutsche Einzelbände, deutsche Gesamtausgabe, englische Gesamtausgabe und englisches Hörbuch). Bei jedem Lesen entdeckt man etwas Neues. Mit Tolkiens Werk werde ich mich wohl mein Leben lang befassen können. Auch seine linguistischen Leistungen interessieren mich, seine Essays und seine ganze Erzähltheorie finde ich faszinierend. Vielleicht studiere ich unter anderem deswegen Literatur und Linguistik. Im Herr der Ringe blättere ich genauso, wenn es mir schlecht geht wie wenn ich mich an etwas von früher erinnern möchte; es hat mich von all meinen Büchern bestimmt am stärksten beeinflusst und geprägt.

Dienstag, 3. Dezember 2013

Book Playlist Challenge Day 24: Name a book that you loved written from multiple perspectives or book that emphasized a particular group of characters or family. (Jazz)

Das Lächeln der Fortuna (Waringham, #1)Das Lächeln der Fortuna war mein erster historischer Roman, glaube ich, und ich habe ihn verschlungen. Die Handlung dreht sich um den jungen Robin of Warringham, der plötzlich ohne Recht und Adel dasteht, als sein Vater als vermeintlicher Landesverräter stirbt. In den Wirren des 100-jährigen Krieges verwickelt, kommt Robin doch nicht von seiner Heimat los und wird auf dem Gut Stallbursche. In diesem ersten Band der Warringhamreihe liegt der Fokus auf Robin und seinen Erlebnissen. Die Beschreibung aus mehreren Perspektiven setzt glaube ich erst mit Band zwei ein (Die Hüter der Rose), als Robins Kinder und Anverwandte zu den Hauptfiguren werden. Jedenfalls war auch dieser Band sehr unterhaltsam. Dieses Jahr hatte ich mit dem dritten Band nicht mehr ganz so viel Spaß, aber immer noch genug ;)

Montag, 2. Dezember 2013

Book Playlist Challenge Day 23: Name a book that you enjoyed, but read through quickly without really thinking about it. (Ska)

A Monster CallsIn einem Zug durchgelesen, als ich mal nicht schlafen konnte: Sieben Minuten nach Mitternacht.
Ein Junge, der von seltsamen, bedrohlichen Träumen heimgesucht wird. Seine Mutter, die trotz schwerer Krebserkrankung versucht, ihm ein normales Leben zu bieten. Ein dunkles Geheimnis im Zentrum der Ereignisse.
Ich hätte mehr von dem Buch gehabt, wenn ich einfach ein bisschen mehr Zeit damit verbracht hätte. Andererseits war es so schnell vorbei, man konnte es kaum aufhalten.

Sonntag, 1. Dezember 2013

Book Playlist Challenge Day 22: Name a book with a tortured hero/heroine. (Grunge)

Nennt mich nicht Ismael! (Ishmael, #1)Ich will das mal ein wenig ironisch auffassen, denn Dorian Gray habe ich in dem Zusammenhang einfach zu oft gesehen.
Darum ist meine Wahl Nennt mich nicht Ismael!, ein fantastisch komisches Jugendbuch von Michael Gerard Bauer.
Ismael Leseur (im Original Ishmael) hat ein schlimmes Syndrom, an dem nur er allein leidet: Das Ismael-Leseur-Syndrom. Man sieht, wohin das läuft. Der arme Kerl ist (oder vielmehr hält sich für) eine große Enttäuschung für seine Eltern (verglichen mit seiner kreativen Schwester), äußerst ungeschickt und hat den schlimmsten Namen überhaupt. In der Schule leidet er unter Dummschwätzern, die in ihm das ideale Opfer für äußerst dumpfsinnige Hänseleien sehen ("Pisswal" zum Beispiel, nachdem herauskam, dass Ismael nach dem Erzähler in Moby Dick benannt wurde).
Ismael hofft nur, möglichst unauffällig sein Schulleben hinter sich zu bringen. Bis...
bis ein neuer Schüler in die Klasse kommt und einen Debattierclub gründet, dem Ismael eher ungewollt beitritt. Lampenfieber und Liebessehnsüchte drücken sich nun die Klinke in die Hand, untermalt und begleitet von immer schnellen und witzigen Dialogen, was sich teils der bunten Gruppe verdankt, die im Debattierclub zusammengefunden hat.
Ich habe Tränen gelacht, Ismael teils bemitleidet, teils verspottet und war am Ende des Buches traurig, dass ich diese wunderbare Welt des Ismael Leseur wieder verlassen musste.

Jahresrückblick (1/4). Ereignisse

Der Advent/Dezember hat offiziell begonnen und damit das Ende des Jahres eingeläutet. Zeit, das vergehende Jahr Revue passieren zu lassen. An den Adventssonntagen möchte ich herausragende Ereignisse rekapitulieren und meine persönlichen Lieblingsbücher und weniger tolle Leseerlebnisse versammeln, bevor ich die Blogpläne für das kommende Jahr fasse.

Mein Blogjahr ist nur ein halbes, da ich erst im Sommer die Bloggerei wieder aufgenommen habe. Ich hatte mich mit anderen über das Bloggen und die deutsche Blogosphäre unterhalten, aber erst der Gedanke, dass eine regelmäßige Schreibbeschäftigung eine gute Sache wäre, hat mich zur Tastatur getrieben. Und seitdem habe ich tolle Dinge erlebt.
Zum Beispiel habe ich Booklikes entdeckt. Da ja leider der Haussegen bei Goodreads etwas schief hängt wegen der Übernahme durch Amazon sind viele Nutzer halb oder sogar ganz zu anderen Seiten übergelaufen, auch zu Booklikes. Ich selbst gehöre nicht dazu, sondern habe die Seite via Überläufer kennengelernt. Toll finde ich, dass sich hier auch viele deutschsprachige und europäische Blogger versammeln. Außerdem habe ich schon öfter erlebt, wie sich in den Kommentarbereichen richtige kleine Diskussionen entwickelten. Dafür bin ich echt dankbar, denn so ein Ort fehlte mir irgendwie. Auch der Tumblr-ähnliche Aufbau ist verlockend, auch wenn ich selber eher selten auf Bilder treffe, die ich verlinken möchte.
Anfang Oktober habe ich am Lesemarathon von Neyasha teilgenommen. Das war mein erster Lesemarathon und ein großer Spaß. Es gab Tee, Plätzchen und natürlich Bücher. Um das Ganze so gemütlich wie möglich zu machen, habe ich mir meine Bettdecke geschnappt und nur leichte Bücher angefasst. Sonst lese ich eher schwere Kost für die Uni und das war die Gelegenheit, mal zu entspannen. Am Ende des Tages hatte ich Leviathan, einen ganzen Sammelband Dolly und den Anfang von Schokolade zum Frühstück gelesen - 690 Seiten geballte Lesepower.
Seitdem habe ich mich leichtsinnig in einige Challenges gestürzt ;)
Für die Buchverfilmungs-Challenge schien ich prädestiniert: Ich liebe Filme, betreibe an meiner Uni mit anderen Filmgeeks ein Kino und befasse mich sogar für die Uni mit Literaturverfilmungen. Der Start hat sich dann aber doch etwas verspätet. Inzwischen habe ich meinen ersten Film von zwölf fertig gebloggt und weitere sind in Vorbereitung. Von World War Z war hier schon zu lesen, nur der Film fehlt noch; demnächst wird die Liste aber um Das letzte Einhorn wachsen.

Bei der Nobelpreisträger-Challenge teilzunnehmen war eine Vernunftentscheidung. Nicht falsch verstehen, die Idee ist klasse und ich bin sehr gespannt. Aber bei meiner Menge an ungelesenen Büchern finden sich auch locker genug mögliche Kandidaten für die Challenge, es ist für mich also auch eine super Möglichkeit, meinen SuB abzubauen. Anfangen werde ich aber erst verspätet im Januar.
Noch bis 09. Dezember habe ich mich einer Schreibchallenge verpflichtet, der Book Playlist Challenge. Sie verbindet Musik und Literatur mit der Aufgabe, dreißig Tage lang jeden Tag einen Blogpost zu produzieren. Es ist anstrengend, aber so werde ich mir wieder einiger Bücher bewusst, die ein wenig ins Hintertreffen geraten waren.
Für nächstes Jahr habe ich mir also schon einiges vorgenommen, aber das ist noch nicht alles. Doch das gehört in einen anderen Post ... Bis dahin euch allen einen besinnlichen und stressreduzierten Advent, so was wie einen stressfreien Advent gibt es ja gar nicht!