Sonntag, 22. September 2013

Guardian startet hundertwöchiges Leseprojekt

Der Guardian hat heute verkündet, über 100 Wochen 100 der besten Romane in englischer Sprache zu lesen.

Ein spannendes Leseprojekt beginnt morgen: Der britische Guardian hat 100 englische Romane ausgewählt, die im dortigen Book Club in den nächsten 100 Wochen gelesen werden sollen.
Zusammengestellt wurde die Liste allerdings schon vor zehn Jahren von Robert McCrum, der nun diese Liste sozusagen aus der Versenkung hebt.
Zu jeder Leserunde wird es Essays und begleitende Artikel geben, die die Lesenden über den Buchdeckel schauen lassen (für Kenner des Guardian Book Club ist dieses Vorgehen wohl nichts Neues).

Die Buchauswahl sorgt schon jetzt für Kontroversen:
Speaking of taste, we have chosen, where possible, the title most central to the author's voice and vision, which is not necessarily the most famous.
Das führt dazu, dass statt dem im Kanon festgewachsenen "Stolz und Vorurteil" von Jane Austen das nicht ganz so bekannte "Emma" gelandet ist. Das erste Buch ist mir mal prompt unbekannt: "The Pilgrim's Progress" von John Bunyan. Ist allerdings ein Erbauungsbuch von 1678, da kann ich mir wohl noch mal meine Unwissenheit verzeihen. Die Idee find ich trotzdem bestechend, zumal ich diesen Buchclub schon länger im Auge habe.

Die Reihenfolge der Buchauswahl wird wohl geheim gehalten, doch die vollständige Liste von 2003 findet sich hier.

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