Dienstag, 18. Oktober 2011

Reading Challenges

Als ich das zum ersten Mal gehört habe (ist schon ein paar Jährchen her), fand ich es total lächerlich, Bücher sozusagen zu quantifizieren. Das ist doch so, als würde man den Inhalt vollkommen vergessen. Dachte ich. Damals.
Dann, Anfang dieses Jahres, kam mir ein neuer Gedanke - beim Anblick einer "50 books challenge", weiß nicht mehr wo. Also hier der O-Ton des Gedankengangs: "...Mh... Die letzten Jahre waren literarisch auch nicht mehr ganz das Wahre bei dir... Also, 50 Bücher in einem Jahr, das hast du sicher nicht mehr geschafft, seit du Abi gemacht hast... Eigentlich wäre das hier genau der richtige Antrieb, um mal wieder richtig zu lesen!"
Tja, und so kam ich zu den Challenges. Nicht zuletzt muss ich einiges für mein Studium lesen, in der Germanistik bedeutet das natürlich vor allem literarische Texte aus allen Epochen.
Inzwischen habe ich auch bei den Challenges die Qual der Wahl, denn es gibt doch einige ziemlich tolle Ideen da draußen. Ziemlich einfallsreich sind in der deutschen Szene zum Beispiel die Challenges von Lesen beflügelt, die bestimmt viele kennen. Mir haben besonders die Gruppen-Challenges beeindruckt, weil mir das ganz neu war. Genrespezifische Challenges (kann mir eineer mal ein Synonym dafür nennen? Ständig wiederhole ich mich hier mit den ewigen "Challenges") finde ich dagegen eher uninteressant, es sei denn, es geht darum, neue Genres zu entdecken, das ist natürlich super.

Ich habe Anfang des Monats die "Around the world in 80 books"-Challenge begonnen (ein Blog dazu (englisch) | goodreads-Gruppe). Da ich mit dem ersten Buch immer noch nicht fertig bin ("Wilhelm Meisters Lehrjahre"), habe ich noch nicht viel zu berichten, werde euch aber auf dem Laufenden halten. Auf jeden Fall werde ich deutlich länger brauchen als ein Jahr.

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